Die Stärkeren müssen Rücksicht auf die Schwächeren nehmen und sie schützen. Das gilt überall, so auch im Straßenverkehr. Fußgänger, besonders Kinder und ältere Menschen, verhalten sich aufgrund ihres Alters im Straßenverkehr manchmal anders und ihnen unterlaufen Unachtsamkeiten. „Es ist wichtig, dass jeder mit zwei offenen Augen im Straßenverkehr aufpasst. Kinder können plötzlich auf die Straße laufen oder alte Menschen plötzlich auf dem Fußgängerüberweg kehrtmachen. Lieber etwas langsamer fahren und bremsbereit sein, als einen fatalen Unfall zu riskieren“, betont die Landtagsabgeordnete Irmgard Klaff-Isselmann.

Aber nicht nur Fußgänger, sondern auch Radfahrer sind, als nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer zu schützen. „Schauen Sie lieber zweimal in den Seitenspiegel oder machen den Schulterblick in den Totenwinkel. Jemand auf einem Zweirad wird es ihnen sicher danken“, erklärt die Abgeordnete. Autofahrer sollten ebenso darauf achten, dass ihre Kinder auf der Rückbank ordnungsgemäß angeschnallt sind und im passenden Kindersitz sitzen.

Vor sensiblen Bereichen wie Ampelanlagen, Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen sollte man besonders achtsam sein, denn gerade hier kann viel passieren. Smartphones, Drogen- und Alkoholeinfluss können jeden Verkehrsteilnehmer zudem ablenken oder stören. Darum sollte man sich immer zu 100% auf die Straße konzentrieren. „Auch, wenn man in Eile ist, zu rasen lohnt sich nicht, gerade dann nicht, wenn dadurch andere gefährdet werden. Darum runter vom Gas und gegenseitigen Respekt leben. Und an den Sicherheitsgurt für sich und alle Mitfahrer denken“, schließt Klaff-Isselmann ab.

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