Sie können sehr leicht zum Retter werden. Dazu müssen Sie nur eine Rettungsgasse bilden, sobald ein Stau entsteht. Denn Rettungsgassen retten Leben. Sie ermöglichen es der Feuerwehr und dem Rettungsdienst schnell zum Unfallort vorzustoßen. „Jeder wäre froh darüber, wenn man selbst einmal einen Unfall hat, dass die Rettungskräfte schnell bei einem eintreffen können, weil andere Autofahrer gewissenhaft eine Rettungsgasse gebildet haben. Daher appelliere ich an jeden, den entsprechenden Freiraum für Krankenwagen und Polizeifahrzeuge freizuhalten“, betont die Landtagsabgeordnete Irmgard Klaff-Isselmann.

Auf die Problematik und Notwendigkeit um Rettungsgassen machen in den Ferienmonaten vermehrt Plakate und Radiodurchsagen aufmerksam. Darüber hinaus setzt sich die Hessische Landesregierung dafür ein, sogenannte „Windschattenfahrer“ härter zu bestrafen. „Das sind jene Autofahrer, die sich hinter die Rettungsfahrzeuge in einer Rettungsgasse setzen und somit versuchen schnell voran zu kommen. Letztendlich verstopfen sie damit aber nur die Wege und erschweren den Helfern unnötig und rücksichtslos die Arbeit“, so die Abgeordnete.

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