• Gute Sozialpolitik unterstützt Senioren/-innen in ihren vielfältigen Lebenslagen

  • Erfahrungen und Kompetenzen der älteren Generation als Chance nutzen- Hessische Seniorenpolitik setzt sich weiterhin mit aller Kraft für die vielfältigen Anliegen dieser großen und heterogenen Gruppe ein 
    Anlässlich der heutigen Regierungserklärung von Staatsminister Stefan Grüttner zum Thema „Neuer Blick aufs Alter – Wir geben die passenden Antworten“** erklärte die seniorenpolitische Sprecherin der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Irmgard Klaff-Isselmann: **
    „Die Lebenswirklichkeiten der in Hessen lebenden älteren Menschen sind sehr unterschiedlich. Hieraus ergeben sich vielfältige Bedürfnisse der lebenserfahrenen Hessinnen und Hessen. Aktive und gesunde Menschen, die mitten im Leben stehen, haben andere Erwartungen an die Politik als Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen oder auf dauerhafte Pflege angewiesen sind. Eine gute Sozialpolitik unterstützt ältere Menschen in ihren vielfältigen Lebenslagen. Darüber hinaus sind die Kenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen der älteren Generation für Unternehmen eine wertvolle Ressource. Dies verlangt jedoch von allen generationenübergreifendes Engagement und erfordert gegenseitigen Respekt und Wertschätzung.
    Im Ehrenamt ist die ältere Generation traditionell sehr stark vertreten. Gerade in den vergangenen anderthalb Jahren konnten wir das in großartiger Art und Weise erleben: Überall in unserem Land entstanden ehrenamtliche Initiativen, die den Flüchtlingen eine bessere Integration ermöglichen. Hierbei waren und sind es gerade auch viele ältere Menschen, die sich mit ihrer Zeit und ihrem Knowhow einbringen. Hinzu kommt, dass viele Seniorinnen und Senioren eine wichtige und wertvolle Stütze für Familien im Alltag sind und sich beispielsweise ehrenamtlich in ihrem Dorf oder in ihrer Stadt engagieren. So wurden über die Freiwilligenagenturen generationenübergreifende Initiativen und Hilfsangebote entwickelt. Vorbildlich sind hier u.a. Theaterprojekte von Jung und Alt, Reparatur-Cafés, praktische Nachbarschaftshilfen, das Engagement von Seniorinnen und Senioren bei der Hausaufgabenhilfe oder bei Bewerbungstrainings für den Einstieg ins Berufsleben.
    Ziel der Seniorenpolitik in Hessen ist es, ältere Menschen in ihrer selbstständigen Lebensführung zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, die Lebensqualität und Selbstbestimmung zu erhalten. Insbesondere die unterschiedlichen Formen gemeinschaftlichen Wohnens leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Menschen auch im Alter ein selbständiges und sozial eingebundenes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört ferner eine barrierearme Gestaltung des Wohnumfeldes und der öffentlichen Infrastruktur. Bei einem pflegebedürftigen Angehörigen in der Familie stellen sich darüber hinaus für berufstätige Familienmitglieder zahlreiche Fragen. Die Familie muss nämlich eine Lösung finden, wo und in welcher Form die Pflege sichergestellt werden kann. Gleichzeitig wünschen sich viele pflegebedürftige Menschen durch vertraute Angehörige in gewohnter Umgebung gepflegt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf weiter verbessert, was die Landesregierung auch künftig unterstützen wird.
    Die Regierungskoalition wird des Weiteren ihre passgenauen und bedarfsorientierten Maßnahmen fortsetzen, die zukunftsfeste Strukturen in der medizinischen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, schaffen. Besonders hervorzuheben sind hier der Hessische Gesundheitspakt 2.0, die Bildung regionaler Gesundheitsnetze und die Gründung lokaler Gesundheitszentren sowie das Landesprogramm ‚Innovationsprojekte in Telemedizin und E-Health‘.“     

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